Fast immer beginnt die Gebäudesanierung mit der Trockenlegung der Grundmauern. Denn von dort tritt die Feuchtigkeit ins Mauerwerk und ins Gebälk. Je nach Objekt und Anforderung werden unterschiedliche Verfahrensweisen und Materialien eingesetzt. Jede davon garantiert eine wirksame Horizontal- bzw. Vertikalsperre gegen Feuchtigkeit. Die Feuchtemessung führen wir kostenlos für Sie durch.

Spezialisiert haben wir uns auf das Mauer-Säge-Verfahren. Hier wird mit einer Kettensäge horizontal durch das gesamte Mauerwerk geschnitten. Die entstandene Fuge wird mit Kunststoffplatten ausgekeilt, nachdem eine sich überlappende PU-Folie eingebracht worden ist. Anschließend wird die Fuge unter Druck mit Spezialmörtel verpresst. Die so entstandene nachträgliche Horizontalsperre ist die wirksamste Variante gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

Beim Bohrlochverfahren werden Bohrungen (Bohrlochkette) mit leichtem Neigungswinkel hergestellt. Dann werden entsprechende Injektionspacker montiert, um die Bohrungen im Druckinjektionsverfahren zu verpressen. Anschließend werden die Bohrungen geschlossen.

Vertikale Abdichtungen werden je nach Anforderung mit zementgebundener Dichtungsschlämme oder mit Bitumendichtbeschichtung nach Werksvorschrift ausgeführt.
Die erforderlichen Erdarbeiten übernehmen wir.

Zum Verputzen salzhaltiger und/oder feuchter Innen- und Außenwände bzw. zur Herstellung diffusionsfähiger und trockener Putzflächen auf feuchten und/oder salzbelasteten Innen- und Außenwänden wird anschließend ein Sanierputz aufgetragen (THERMOPAL-SR44 bzw. THERMOPAL-SR22/Fa. Schomburg).

Die Wirkungsweise eines Sanierputzes:

  • Die Feuchtigkeit mit den bauschädlichen Salzen aus dem Mauerwerk wandert in den Sanierputz.
  • Die Feuchtigkeit verlässt in Dampfform den Sanierputz, die Salze lagern sich in Kristallform in den Sanierputz ein.
  • Der Sanierputz bleibt an der Oberfläche feuchtigkeits- und salzfrei.

Sie bekommen bei uns Zertifikate über alle verbrauchten Materialien.

Referenzobjekt: Musikhochschule Katharinen-Stift Rostock. Weitere Objekte – auch in anderen Gewerken – finden Sie unter unserer Rubrik „Referenzen“.